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Notfallaufnahme auf dem Lebenshof

Fünf Seelen, die Hilfe brauchten

Auf dem Lebenshof von Betti wurde es wieder still – und gleichzeitig sehr laut. Still, weil jedes neue Schicksal uns kurz den Atem nimmt. Laut, weil diese Katzen endlich gehört werden. In einem kleinen Dorf bei Bonyhád lebte eine schwer kranke Frau. Aus Mitgefühl sammelte sie Katzen ein, viele von ihnen weiß. Doch ohne Unterstützung und ohne Möglichkeit, ein Tierheim zu finden, eskalierte die Situation. Ein Hilferuf erreichte uns – und wir haben reagiert.

Das Katzenhaus ist nun wieder vollständig belegt. Fünf Katzen durften einziehen: vier weiße und eine getigerte. Alle sind krank, stark erkältet und hatten Flöhe. Sie befinden sich aktuell in strenger Quarantäne, um sie zu stabilisieren und andere Tiere zu schützen. Eine der Katzen hatte ein so stark entzündetes Ohr, dass sie beim Tierarzt narkotisiert werden musste, um das Ohr überhaupt reinigen zu können. Momente, die zeigen, wie dringend Hilfe gebraucht wurde.

Die zwei schwächsten Katzen wurden sofort tierärztlich versorgt. Die Tests waren – Gott sei Dank – negativ. Die Behandlungen laufen, Schritt für Schritt kämpfen sie sich zurück ins Leben.

Über die Feiertage kam ein weiteres Notfellchen dazu: Ein wunderschöner Kater, einfach auf die Straße gesetzt. Auch er war erkältet, geschwächt – und auch sein Test war negativ. Auch er wird nun in Quarantäne behandelt und darf erstmals zur Ruhe kommen. Diese Katzen haben viel erlebt. Vernachlässigung, Krankheit, Angst. Jetzt haben sie Sicherheit, Wärme und Fürsorge.

Danke an alle, die den Lebenshof unterstützen, mittragen und mitfühlen.