Villa Wuff Bonyhád
- Melina, Tierheimleiterin Bonyhad
Bonyhád (deutsch: Bonnhard) ist eine Stadt mit knapp 14.000 Einwohnern im Süden Ungarns. Dort befindet sich ein kleiner Tierschutzverein mit dem Namen „Kira Völgységi Kutyamentö Egyesület“ (deutsch: Kira Verein für Hunderettung aus Völgység) der 2010 gegründet wurde.
Bei dieser Auffangstelle handelte es sich um eine offizielle Tötungsstation, welche von der Stadt zwar betrieben aber in keiner Weise unterstützt wurde. Im Jahr 2012 lernten wir die Stationsleiterin Melinda und ihre Schützlinge kennen. Seit damals war es unser Ziel, die Lebensqualität der dort lebenden Hunde stetig zu verbessern. Wir träumten von einem neuen Tierheim mit grossen Zwingern, geschützten Unterkünften und Möglichkeiten für Freilauf.
Eie Tore der alten Station werden geschlossen ... und eine neue Zeit beginnt.
Die alte Station ist geschlossen, die Hunde wohnen schon lange im neuen Tierheim. Es dauerte aber noch über ein halbes Jahr, bis alle Aufräum- und Abbauarbeiten erledigt waren. Unzählige Materialfahrten fanden statt und Unbrauchbares musste entsorgt werden. Auch das Katzenhaus wurde abgebaut und soll in der Villa Wuff einen neuen Platz finden. Viele Erinnerungen und Gefühle kommen beim Betrachten des Videos hoch. Vom allerersten Besuch in der Tötung, den vielen Hunde die niemand mehr wollte und die in kleinen Zwingern auf Menschen warten. Vom inständigen Wunsch, die Situation der Tiere zu verbessern bis zur Idee, ein eigenes Tierheim zu bauen und der Realisierung unseres Traumes. Das Kapitel "Tötung Bonyhad" gehört nun definitiv der Vergangenheit an.
Eröffnung der Villa Wuff
Zur Eröffnung kommen Menschen aus Bonyhad und Umgebung, andere lokale Tierschutzvereine, Zeitung und Lokal-TV sind anwesend. Die Bürgermeisterin von Bonyhad hält eine Rede und sagt zukünftige Unterstützung zu. Bürgermeister von Nachbardörfern sind zu Besuch, der Priester segnet das Tierheim, er und andere veröffentlichen Fotos des Tierheimes auf ihrer Facebookseite. Vielleicht ist auch das ein Weg, Tierschutz in der Öffentlichkeit publik zu machen.
Alles ist bereit ...
... für den Einzug der Hunde
Sie verhalten sich ganz anders als im alten Tierheim, beginnen die Zwinger zu erkunden und fangen an zu spielen, herum zu rennen und Löcher zu graben.
Trotz heftigem Gewitter haben alle die erste Nacht gut überstanden, nur bei einigen ist das Bettchen explodiert.
Rundgang durchs Tierheim
Nach dem Eingang die geplante Quarantänenstation, der Container für Futter und Sachspenden und der Tierarztcontainer. Dieser ist mit einem OP-Tisch, Tierarztmaterial und Krankenboxen eingerichtet.
Wie kann ich helfen?
Nur dank Ihrer Unterstützung können wir helfen. Ob mit Sach- oder Geldspenden, einer Patenschaft für Hunde oder Futter, tatkräftiger Mitarbeit oder einem Legat – es gibt viele Wege, Gutes zu tun.
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