
Wann lernen Menschen Verantwortung zu übernehmen?
13.03.26 Update zu der Hündin aus Nagyatád
Mittlerweile wissen wir mehr über die Hündin, die in einem miserablen Zustand auf der Straße in Nagyatád gefunden wurde. Ihr Name ist Bodza, sie ist 11 Jahre alt – und ja, sie hat tatsächlich einen Besitzer. Oder besser gesagt: Sie hatte einen. Denn eines ist klar: Bodza wird nicht zu diesem Besitzer zurückgehen.
Der gesundheitliche Zustand dieser alten Hündin spricht leider eine sehr deutliche Sprache. Bodza leidet unter Allergien, Demodex und zusätzlich wurden Brusttumore mit Beteiligung der Lymphknoten festgestellt.
Nächste Woche steht ein Röntgentermin an. Dann wird geprüft, ob bereits Metastasen in der Lunge vorhanden sind. Davon hängt ab, wie es medizinisch weitergehen kann.
Der Gesundheitszustand ist also alles andere als gut.
Und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – wird jetzt alles für dieses tolle Mädchen getan. Unsere Menschen vor Ort kümmern sich um sie, sie bekommt die medizinische Versorgung, die sie so dringend braucht, und vor allem bekommt sie endlich etwas, das sie vermutlich lange vermissen musste:
Fürsorge.
Wir halten euch natürlich weiterhin über Bodza auf dem Laufenden.
11.03.2026
Wieder einmal Ungarn. Wieder einmal ein Hund. Wieder einmal dieselbe Geschichte.
Heute hat uns eine Nachricht aus Nagyatád erreicht. Dort wurde diese Hündin auf der Straße gefunden. Einfach so. Allein. In einem Zustand, der eigentlich alles sagt – auch wenn wir im Moment noch nicht viele Informationen haben.
Aber ehrlich gesagt: Man muss kein Tierarzt sein, um zu sehen, dass dieses arme Tier kein gutes Leben gehabt hat. Entzündete Augen. Eine Haut, die vor Reizung und Parasiten schreit. Ein Körper, der viel zu lange sich selbst überlassen war.
Und während wir hier sitzen und versuchen zu helfen, stellt sich wieder diese eine Frage, die wir uns leider viel zu oft stellen müssen: Wann lernen Menschen endlich, Verantwortung zu übernehmen?
Ein Hund ist kein Gegenstand. Kein Spielzeug auf Zeit. Kein Problem, das man einfach auf die Straße stellt, wenn es unbequem wird. Und ja – wir geben es zu:
Es ist ermüdend. Einfach nur ermüdend. Immer wieder dieselben Bilder. Immer wieder dieselben Geschichten. Immer wieder dieselben Leidtragenden.
Aber eines ist sicher: Diese Hündin wird jetzt nicht mehr alleine sein.
Unsere Leute vor Ort kümmern sich bereits um sie und werden alles tun, damit sie medizinisch versorgt wird und endlich die Chance bekommt, die sie schon lange verdient hat.
Und auch wenn ihr Weg sicher nicht leicht sein wird – auch dich werden wir wieder hinbekommen, kleine Kämpferin. Wir werden natürlich weiter über sie berichten.






