
Blacky_Bonyhad

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GeschlechtRüde
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RasseMischling
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Geburtsdatum ca.März 2022
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Grössemittel
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AufenthaltsortTierheim Bonyhad
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seit DatumAugust 2023
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Bemerkungenevtl. angeborene Kurzrute, DNA Test wird auf Anfrage gemacht, Vermittlung zu einem souveränen Ersthund
Update März 2026:
Mit unseren "Friedhofshunden" wurde in den letzten Monaten gemeinsam mit einer professionellen Hundetrainerin fleißig und intensiv trainiert. Eine Arbeit, die wahnsinnig viel Geduld, ein sanftes Händchen, einen eisernen Willen und unendlich viel Einfühlungsvermögen verlangt. Noch im August 2025 zeigte Blacky große Angst vor Menschen. Sobald jemand seinen Zwinger betrat, grub er Löcher, in denen er sich am liebsten versteckte, um unsichtbar zu sein. Jede Gelegenheit in seine Hütte zu fliehen, nutzte er sofort. Ein Geschirr anzulegen war damals unmöglich, da ihn jede Annäherung extrem panisch machte. Die Hundetrainerin erzählt: Mit viel Geduld haben wir langsam Vertrauen aufgebaut. Zuerst gewöhnte sich Blacky innerhalb seines Zwingers an die Leine, bevor wir kleine Spaziergänge auf dem Tierheimgelände unternahmen. Dabei wurden feste Sicherheitsrouten genutzt und so gewöhnte sich Blacky Schritt für Schritt an die Nähe von Menschen und an das Gehen an der Leine. Noch heute nimmt Blacky keine Leckerlies aus der Hand, doch inzwischen toleriert er Berührungen. Auch beim Spaziergang zieht er noch manchmal an der Leine, doch er ist mittlerweile so weit gekommen, dass er diese Ausflüge genießen kann. Er erkundet seine Umgebung, bleibt stehen und erschnüffelt die Welt. Wenn er sich unsicher fühlt, orientiert er sich oft an Kormi. Wir sind unglaublich stolz auf Blacky und seine Fortschritte, denn jeder kleine Schritt ist ein großer Erfolg. Trotz der großartigen Fortschritte möchten wir darauf hinweisen, dass wir weiterhin hundeerfahrene Menschen suchen, die mit unseren Friedhofshunden konsequent weitertrainieren. Die Entwicklung ist wunderbar, doch damit diese stabil bleibt, ist es wichtig, durch klare Strukturen, Geduld und kontinuierliches Training zu verhindern, dass die Hunde in ihr altes Verhaltensmuster zurückfallen.
August 2023:
Blacky gehört mit Kajli, Balu, Toni, Kormi, Lara und Mesi zu den sogenannten „Friedhofshunden“. Wir haben bereits ausführlich über die Vergangenheit der Friedhofshunde berichtet, die von Vernachlässigung, Misshandlungen und fehlendem menschlichen Kontakten geprägt war. Entsprechend traumatisiert zeigen sich diese Hunde bei uns in der Station auch. Sie sind extrem verängstigt, scheuen menschliche Nähe und fühlen sich schnell überfordert. Für diese sensiblen Seelen ist Vertrauen keine Selbstverständlichkeit und es muss mit Geduld, Respekt und viel Zeit aufgebaut werden. Ein normales Hundeleben, wie viele es kennen mit Spaziergängen, Streicheleinheiten und fröhlichem Spiel ist für unsere verbleibenden Friedhofshunde zunächst nicht möglich. Sie können nicht an der Leine laufen, zeigen Fluchtverhalten und brauchen deshalb unbedingt einen ausbruchsicheren Garten, in dem sie sich sicher und gesichert bewegen können. Spaziergänge sind anfänglich nicht möglich und es kann Monate dauern, bis diese Hunde bereit sind auch nur eine Pfote vor die Tür zu setzen. Daher suchen wir sehr erfahrene Menschen, die sich mit Angsthunden auskennen, ihre Körpersprache lesen können und nicht erwarten, dass der Hund sofort Nähe zulässt. Auch eine erfahrene Pflegestelle wäre eine wertvolle Hilfe; vorausgesetzt, die Pflegestelle bietet ein ruhiges, strukturiertes Umfeld ohne Stress und Hektik. Im Tierheim können diese Hunde kaum Fortschritte machen. Der Lärm, das ständige Kommen und Gehen und die Reizüberflutung machen eine behutsame Sozialisierung nahezu unmöglich. Was sie brauchen, ist ein ruhiger, sicherer Ort, idealerweise mit einem souveränen Ersthund, an dem sie sich orientieren können. Hunde lernen viel voneinander, und ein sicherer Hund an ihrer Seite kann ihnen helfen, Schritt für Schritt Vertrauen zu fassen. Wer sich dieser Aufgabe stellen möchte, übernimmt eine große Verantwortung, aber auch die Chance, einem tief verletzten Lebewesen ein neues Leben zu schenken. Nicht durch Druck, sondern durch Geduld, Ruhe und Herz.
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Schutzgebühr750.- inkl. BLV-Einfuhrbewilligung Stummelrute und Registrierungsgebühren AMICUS











